BAYER/MONSANTO – Die Zeche zahlen wir alle!

„Bayer hat in den USA nun auch den nächsten wichtigen Prozess um angeblich krebserregende Produkte der Tochter Monsanto verloren. Weitere 11.000 Klagen sind anhängig. Ergebnis offen.“

Nach der milliardenschweren Übernahme von Monsanto durch das deutsche Traditionsunternehmen Bayer wurde erst mal kräftig Kasse gemacht. Investmentbanker und Spekulanten verdienten quasi doppelt, erst durch Kurssteigerungen beim Übernahmekandidat und anschließend mit Gebühren der Kaufabwicklung.

Nun werden die amerikanischen Kläger aus den zu erwartenden Klagen befriedigt und Anwälte, aber vor allem Investmentbanker und Spekulanten, verdienen wieder Millionen, die einen durch Gebühren, die anderen durch Spekulationen auf fallende Kurse.

Bezahlen müssen das vor allem die Arbeiter, auch in Deutschland, indem man ihre Jobs beseitigt. Bayer kündigte bereits erste Schritte an. Aber auch die Solidargemeinschaft muss zahlen, denn gerade die gutbezahlten Jobs in der Industrie fehlen letztendlich bei den Steuer- und Sozialabgaben. Neugeschaffene Jobs im Mindestlohnbereich werden das nicht ausgleichen.

Wenn dann Bayer so richtig zusammengeschossen wurde und die Taschen vollgestopft sind, gibt es ja schlussendlich noch die Berliner Regierung, die dann mit deutschem Steuergeld die „Rettung“ übernehmen kann. „Too big to fail“ kennt man ja bereits aus der Bankenrettung. Neues Rettungsgeld wird ja derzeit mit der geplanten CO2-Steuer „geschaffen“. Gerettet werden dann aber keine Jobs, sondern vor allem die Spekulanten und Gläubiger und natürlich die Bonis der Manager.

In der Zwischenzeit lassen sich die Wähler in Deutschland weiter mit allem möglichen Blödsinn ablenken. Gefahr wegen Nazis und Rechtsextremismus, Gefahr wegen Weltuntergang durch Klimawandel, Gefahr wegen EU-Ablehnung, Gefahr, Gefahr, Gefahr…Nur die wirklichen Gefahren werden nicht erkannt.

Der nächste „Deal“ auf Kosten der Leistungs- und Steuererbringer ist nur eine Frage der Zeit. Aber keiner merkt etwas, weder die bürgerliche Mitte, die durch ihre Leistung alles finanzieren, noch die Linksgrünen, die zu großen Teilen auf Kosten der Steuerzahler ganz angenehm leben. Die Menschen wählen ohne nachzudenken weiter ihre Altparteien. Am Ende werden aber (fast) alle verlieren.

Das Beispiel Bayer zeigt das wunderbare Zusammenspiel von Sozialisten und Globalisten.
Wir brauchen wieder eine soziale Marktwirtschaft, ohne sozialistische Spinner und globale Zocker.

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