„Ich bin stolz ein Deutscher zu sein“

1990 strahlten unseren Farben Schwarz-Rot-Gold noch groß und stolz auf unseren Trikots. Über die Jahre verschwanden die drei Farben immer mehr. Zuletzt 2006 zur Heim-WM konnte man noch die Zuordnung zu Deutschland erkennen, 2010 gab es nur noch einen ganz schmalen Streifen und heute sucht man vergeblich nach unseren Nationalfarben. Ähnlich verhält es sich mit dem Mitsingen unserer Nationalhymne und dem Stolz für Deutschland aufzulaufen.

Erinnern wir uns an Karl-Heinz Rummenigge, der betonte, er sei froh „für unser Vaterland“ spielen zu dürfen. Und Toni Schumacher rief 1986 beim Empfang der Nationalmannschaft am Frankfurter Römer: „Ich bin Stolz ein Deutscher zu sein“. Das alles ist lange her.

Heute heißt die deutsche Nationalelf nur noch „Mannschaft“, eine Multikulti-Truppe, die kaum noch die Hymne mitsingt, von Stolz für dieses Land zu spielen keine Rede. Stattdessen befinden sich Spieler in dieser Mannschaft, die einem Erdogan Respekt zollen, der gerade Österreich mit einem neuen „Krieg zwischen Kreuzfahrern und dem Halbmond“ droht. Vom Mannschaftstrainer bis zur Verbandsführung ganz zu schweigen, die das ja alles irgendwie mittragen und verharmlosen.

Freuen wir uns als Fußballfans wenigstens auf viele gute Spiele.

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