Mission Lifeline: Gefährdet die Dresdner Organisation Menschenleben?

Statt die kürzlich vor der Küste Libyens aus Schlauchbooten aufgenommenen rund 230 „Flüchtlinge“ sofort in Sicherheit zum Festland zurückzubringen, schiffte die „Lifeline“ aufs offene Meer, ohne zu wissen, und mit den Erfahrungen der „Aquarius“, wann und wo sie wieder Festland erreichen kann.

Damit gefährden diese sogenannten „Flüchtlingsretter“ ganz klar Menschenleben.

Denn das Hauptziel Italien wird seine Häfen nicht mehr für diese Organisation öffnen. Innenminister Salvini begründete das mit dem Willen „dem Geschäft der Schlepper und der Mafia ein Ende zu setzen“.

Außerdem wirft Rom den Aktivisten vor, gegen internationales Recht verstoßen zu haben, als sie vor der libyschen Küste die Flüchtlinge an Bord nahmen, obwohl bereits die libysche Küstenwache gerufen wurde. Zudem sind sie wohl vermutlich nicht mit korrekten Papieren unterwegs, wie jetzt die Vertretung Den Haags bei der EU vermeldete.

Es ist höchste Zeit für eine Untersuchung.

(Symbolbild, Pixabay)

 

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