D-Mark

Vor nun 20 Jahren hat der Deutsche Bundestag und Bundesrat mit dem Stimmen von CDU, CSU, FDP, Grünen und SPD mit großer Mehrheit für die Abschaffung der D-Mark gestimmt.

Auch in der Rückschau wäre es richtig gewesen, in dieser alles entscheidenden Frage eine Volksabstimmung durchzuführen. Wer weiß, was uns damit vielleicht alles erspart geblieben wäre?

Stattdessen wurde das Volk mit formal strengen Kriterien beruhigt. So dürfe das öffentliche Defizit 3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts nicht überschreiten, und der öffentliche Schuldenstand darf nicht mehr als 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts betragen, um dem Euro beitreten zu können. Blöd nur, wenn sich niemand daran hält, Zahlen fingiert und verschoben werden, so wie wir es beim Euroeintritt der Griechen erleben konnten.

Dieser Wirtschaftsraum war von Anfang an eine Fehlkonstruktion, da sich die Geschwindigkeiten der einzelnen Volkswirtschaften massiv unterscheiden, ja sogar in verschiedene Richtungen gehen. Das war im Vorfeld allen klar.

Trotzdem waren sich die Politiker unserer heimischen Altparteien nicht zu blöd, alles dafür zu tun, dass der normale und ehrliche deutsche Sparer bald kein Vermögen mehr hat. Auch die Nettolohnentwicklung war die geringste in Europa. So übernehmen wir gigantische Haftungsrisiken, wir leisten Transferzahlungen in Schuldenländer, akzeptieren die fatale Nullzinspolitik der EZB und bei den TARGET2-Salden ist das Geld sowieso futsch.

Wir wollen unsere D-Mark wiederhaben! Zeit, für einen geordneten #Dexit. Zeit für die #AfD.

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