Die Koalition der Verlierer kommt zustande

Geübten Beobachtern war klar, nachdem die SPD sich hin und her lavierte, schlussendlich aber doch den Weg für Koalitionsgespräche frei machte, dass sich die Pöstchenjäger in beiden Parteien zufrieden einen Sekt einschenken können.

Eigentlich war die Inszenierung perfekt, ein bisschen Streit da, ein paar Ungereimtheiten hier, und alles nur, um zu überdecken, dass zwei Gleichgesinnte wieder miteinander koalieren werden. Um das Land un...d um die Menschen geht es denen schon lange nicht mehr. Zu sehr hat die Berlin-Mitte Glocke die Gedankenwelt der Abgehobenen eingekreist, zu lange musste man sich nicht mehr mit den Problemen der "einfachen Menschen" auseinandersetzen.

Um heute eine Regierung bilden zu können, reicht ein einfaches: "Weiter so!" Fehler im Handeln können nicht entdeckt werden, und wer darauf hinweist, ist eben ein böser böser Rechtspopulist, ein Nestbeschmutzer, der die ach so heile Welt ins Wanken bringen könnte. Das diese Regierung mit über 13% Minus aus der Bundestagswahl in die nächste geht, ist insbesondere bei den Sozialdemokraten bemerkenswert. Noch nie hat eine Partei mit so großer Geschichte so schnell politischen Selbstmord begangen. Und ein "Sympathieträger" wie Martin Schulz wird dann wohl auch noch Außenminister. Wenn man weiter in die Kabinettsrunde schaut, könnte man meinen, Totalversagen gilt als Grundvoraussetzung, um Minister unter Merkel werden zu dürfen.

Wohl sei dem Volk, dass so eine Führung hat. Es ist eben das Deutschland, in dem wir gut und gerne leben. Sei es drum, am Ende dieser 2 Jahre (4 Jahre wird diese Koalition nicht überleben) wird die AfD stabil über 20% stehen. Ein Hoffnungsschimmer.

Mit besten Grüßen

Ihr Jens Maier

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