Berliner Linke-Vorsitzende Schubert gegen Abschiebung von Islamisten

Die Landeschefin der Berliner Linkspartei, Katina Schubert, ist mit ihrer Kritik an der Abschiebung von Islamisten auf Unverständnis gestoßen. Sie sei grundsätzlich gegen verpflichtende Ausreisen, auch wenn es sich um potentielle Terroristen handele. „Es konnte mir noch niemand erklären, warum es so wahnsinnig von Vorteil ist, potentielle Terroristen abzuschieben“, sagte sie in einer Parlamentsdebatte Ende vergangener Woche. (https://jungefreiheit.de/?p=195564)

„Was ist denn ...gewonnen, wenn sie andernorts schwere Verbrechen begehen?“ konstantierte die Senatsabgeordnete.
Der Bundestagsabgeordnete Jens Maier empfindet die Äußerungen, gerade vor dem Hintergrund des sich jährenden Anschlages auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz mit 12 Toten und unzähligen Verletzten als blanken Hohn.

"Wie können Sie die Opfer und Hinterbliebenen so würdelos behandeln? Potentielle Terroristen gehören zum Schutz aller in Untersuchungshaft und dann möglichst schnell außer Landes gebracht. Hätte der Staat immer so konsequent gehandelt, wie wir es stets gefordert haben, dann würden die 12 Opfer dieser islamistischen LKW-Fahrt noch leben. Ich erwarte, dass sie sich bei den Opfern und den Hinterbliebenen für ihre Äußerungen entschuldigen, Frau Schubert." erklärt der Bundestagsabgeordnete Jens Maier.

(Bild: pixabay)

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