Anschlag am Berliner Breitscheidplatz

Fast genau vor einem Jahr raste der Attentäter Anis Amri mit einem gestohlenen Lastwagen in den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche. 12 Menschen wurden getötet, rund 70 verletzt.
Diesen Menschen ist nicht nur sinnlos Gewalt angetan worden, viel schlimmer ist, dass dieser Anschlag vermeidbar gewesen wäre, wenn man frühzeitig die richtigen Konsequenzen gezogen hätte und Anis Amri, ein amtlich registrierter Gefährder, festgesetz...t und dann abgeschoben hätte.

Interessant ist, wie das politische Berlin bisher reagiert hat.
Vor mehr als zwei Wochen ging in der Regierungszentrale ein besonderer Brief ein, ein Brief, der deutlich macht, wie man sich fühlen muss, wenn man zu den politisch unerwünschten Opfern gehört, wenn man zu denen gehört, die man schnell vergessen soll. Es ist ein Brief, der Trauer, Schmerz, Ohnmacht und ein Gefühl des Alleingelassen Seins zum Ausdruck bringt:
(…) Frau Bundeskanzlerin, der Anschlag am Breitscheidplatz ist auch eine tragische Folge der politischen Untätigkeit ihrer Bundesregierung. (…) In Bezug auf den Umgang mit uns Hinterbliebenen müssen wir zur Kenntnis nehmen, Frau Bundeskanzlerin, dass Sie uns auch fast ein Jahr nach dem Anschlag weder persönlich noch schriftlich kondoliert haben. (…)

Nun versucht man von offizieller Seite dem Anschlag auf geschickte Weise auch noch ein Angedenken zu verpassen, das ablenken soll von den wahren Ursachen, die hierzu geführt haben.
Hatten die Angehörigen der Opfer noch auf ihrer provisorischen Gedenkinschrift auf den islamistischen Hintergrund des Anschlags Bezug genommen:
"Wir trauern um die 12 Toten des islamistischen Terroranschlags am 19.12.2016 am Berliner Breitscheidplatz"
hat nun die offizielle Gedenktafel folgenden Inhalt:
"Zur Erinnerung an die Opfer des Terroranschlags am 19. Dezember 2016. Für ein friedliches Miteinander aller Menschen"

Um an der heutigen Gedenkfeier teilnehmen zu können, müssen die Opfer bzw. deren Angehörige die Fahrtkosten weitestgehend selbst bezahlen, wie der SPD-Bürgermeister von Berlin ihnen schriftlich mitgeteilt hat. (Taxikosten werden nicht erstattet, es müssen öffentliche Verkehrsmittel benutzt werden, Bild-Zeitung vom 18.12.2017).

Wir wollen den Opfern und ihren Angehörigen in würdiger Weise und ohne Umdeutung und Zurechtbiegung der Geschehnisse gedenken.
Die Opfer mahnen die Verantwortlichen, endlich in die Wahrheit zu gehen und das Notwendige zu tun:
Sofortige Schließung der Grenzen sowie Festsetzung und Abschiebung aller Gefährder. Es dürfen im Interesse der deutschen Bevölkerung keine Risiken unbestimmbaren Ausmaßes, auch nicht ermittlungstaktischer Art eingegangen werden. Die Gefährdung durch muslimische Zuwanderer darf nicht mehr bagatellisiert, verschwiegen oder umgedeutet werden.

Ein Anschlag wie am 19.12.2016 darf sich nicht wiederholen!

Ihr Jens Maier

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